[[The Making Of - Wie entstand]]
 

 
The Throne Of Pythia - An Pythias Thron
Mixed Digital Media - Digitale Mischtechnik

 

(English description on demand only)
 

 
ich habe die wichtigsten für das bild verwendeten photos hier mal zusammengestellt.
 
dasjenige oben links ist praktisch nicht mehr wiederzufinden, weil nicht mehr viel davon übriggeblieben ist - außerdem habe ich es auch kopfstehend einkopiert. aber es war dasjenige, mit dem ich als unterste lage angefangen habe, und so gehört es m.e. auch hierher.
 
das photo oben rechts ist -so wie hier gezeigt gedreht- im unteren rechten teil wiederzufinden und irgendwann am ende des ganzen prozesses ziemlich weit in den vordergrund geholt worden. dazu kann man die radier-funktion der photo-bearbeitungs-software benutzen.
außerdem sind speziell an diesem bildteil auch mehrere filterungen angebracht worden, teilweise an einzelnen farbkanälen. damit habe ich z.b. diese verstreuten grünen körner erzeugt, die vielleicht entfernt an moospolster erinnern.
 
die beiden aufnahmen in der mitte (sie zeigen sogar denselben felsen) bilden den hauptteil weiter oben.
hier, wie andernorts, habe ich ausgewählte bereiche mit strukturmustern überlagert. sie treten dadurch optisch hervor, beschäftigen den blick durch interessante texturen und verändern den tiefeneindruck.
dieser bereich bildet den eigentlichen 'körper' der komposition.
 
vor diesen gebirgszug wollte ich noch etwas ganz und gar synthetisches setzen. dazu habe ich diese drei alphornartigen gebilde in einem 3D-modeller erzeugt, passend zurechtgedreht und (mit verschiedenen virtuellen materialien versehen: silber, gold, bronze - 'gegossen') rechnen lassen.
die plazierung im bild entspricht etwa der von möglichen wasserfällen im gelände. allerdings habe ich willkürlich teile dieser 'rohre' so gelöscht, daß eine konsistente räumliche zuordnung nicht mehr möglich wird. auch hier spielt eine bestimmte grund-transparenz wieder eine wesentliche rolle.
 
nur wenn man es so für sich herausgelöst sieht, dürfte man das lagerfeuer als solches im bild wiederfinden.
ich brauchte es, um das ganze in ein unwirkliches fluidum zu tauchen. diese lasur-lage wurde insgesamt teil-transparent belassen, zusätzlich farbverschoben und in der sättigung abgeschwächt, was für andere bildelemente auch zutrifft, aber dort weniger offensichtlich ist.
 
das bunte gebilde unten rechts habe ich relativ spät dazugenommen. es handelt sich um den kopf eines gußeisernen jugendstil-kanonenofens(!), beleuchtet von der sonne - durch so etwas wie ein prisma.
wesentlich für die beabsichtigte verwendung als bildhintergrund war eine rigorose abschwächung der farbintensität (auf wenige prozent des ursprungswertes).
ich bin einigermaßen sicher, daß dieser teil des bildes ohne erklärung nicht hätte erkannt werden können.
unmittelbar darüber habe ich dann auch noch eine hier nicht einzeln wiedergegebene textzeile eingesetzt. auch sie ist absichtlich sehr weitgehend abgeschwächt und stark transparent gestellt. der text selbst ist ebenfalls in mehreren lagen und mit einer leichten 3D-wirkung erzeugt worden. davon kann man allerdings nicht mehr viel erkennen.
 
das bild selbst (zum ansehen auf das vorschaubildchen ganz oben klicken) wurde inzwischen übrigens etwas im kontrast angehoben, um die betrachtung auf monitoren mit nicht-optimaler gamma-einstellung zu erleichtern. der unterschied sollte deutlich erkennbar sein!
 

 
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